| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-775X |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-06-08 |
In diesem Aufsatz geht es um die sprachliche Darstellung von Klimapolitik und Umweltschutz in den AfD-Wahlprogrammen zu den Bundestagswahlen und zu ausgewählten Landtagswahlen (2013–2025). Im Mittelpunkt stehen diskursive Strategien: Umdeutung des Schlüsselworts Klimawandel, Gegenüberstellung von Klima- und Umweltpolitik, Delegitimierung politischer Gegner.
Der vorliegende Beitrag hat die grammatischen Eigenschaften syntaktisch unabhängiger Gedankenreferate in literarischen Texten, der sog. erlebten Rede (= ER), zum Gegenstand. Im Zentrum steht dabei das Zusammenspiel referenzieller Mittel wie Pronomen und Eigennamen mit der Markierung von ER durch deiktische Adverbiale, Exklamative und Tempusformen wie Präteritum und würde-Futur.
Diese Studie untersucht die Danksagungen in Dissertationen chinesischer Promovierender der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft an deutschen Hochschulen im Zeitraum von den 1980er- bis zu den 2020er-Jahren. Danksagungen werden dabei als sprachliche Handlungen verstanden, die über die Funktion des Dankens hinaus durch Formen der Selbstdarstellung zur Identitätskonstruktion beitragen.
In dieser Studie wird die Entwicklung der linguistischen Komplexität des Deutschen als Wissenschaftssprache vom 18. bis zum 20. Jahrhundert unter Verwendung der Korpora des Deutschen Textarchivs (DTA) und des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache (DWDS) untersucht. Mittels der informationstheoretischen Kolmogorov-Komplexität wird der Sprachwandel in den Dimensionen der allgemeinen, der morphologischen und der syntaktischen Komplexität erfasst.
Errata zum Beitrag von Malloggi, Patrizio (2026): Die untypischen Subjunktoren (an)statt, außer, ohne und um. In: Deutsche Sprache 54, S. 10.
Die 62. Jahrestagung des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache fand vom 10. bis 12. März 2026 im Congress Center Rosengarten, Mannheim, mit rund 300 Tagungsgästen aus über 30 Ländern statt. Die Tagung stand unter dem Leitthema „Deutsch im europäischen Sprachraum.
Spätestens mit dem Release von ChatGPT sind generative Sprachmodelle allgegenwärtig und die Folgen dieser „KI-Revolution“ sind in nahezu allen Lebensbereichen sichtbar: Der Grafikkarten-Hersteller NVIDIA wird zum wertvollsten Unternehmen der Welt, es fließen Milliarden-Investitionen in KI-Unternehmen und KI-generierte Inhalte fluten das Internet. In wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit Fragen von (maschinellem) Lernen von Sprache auseinandersetzen, haben große Sprachmodelle eine in den Worten von Futrell/Mahowald (2025, S. 4, Übers. d. Verf.) – „intellektuelle Explosion“ ausgelöst.
Frei verfügbarer Artikel: Open Access. Creative Commons-Lizenz 4.0 (CC BY-NC-ND 4.0)
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